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#DasGute – Beispiel-Newsletter

Parlament Rwanda | Foto: Rwanda Government

Hallo Sebastian,

die Woche ist wieder vorbei und zwischen all den schlechten Nachrichten und dem Corona-Rummel möchten wir dir wieder einen kleinen positiven Blick auf diese Welt geben. Denn sind wir ehrlich, ohne gute Gefühle können wir die Erde direkt beerdigen. Also los geht’s mit deinem #DasGute-Newsletter.

#RECHERECHE – FRAUEN IM PARLAMENT

Im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten konzentriert es sich mittlerweile auf nur noch zwei (etwas ältere) Männer. Zwar steht mit Tulsi Gabbard noch eine Frau auf den Wahlzetteln, wirkliche Chancen hat sie aber nicht. Damit wird die größte Volkswirtschaft der Welt auch ab 2021 keine Frau im weißen Haus sitzen haben.

Joe Biden Foto: flickr | Gage Skidmore

Zum Glück sieht die Zusammensetzung der weltweiten Parlamente etwas anders aus. In den letzten 25 Jahren stieg der durchschnittliche Frauenanteil in den Parlamenten von untersuchten 191 Staaten von 11,3 auf 24,9 Prozent. Diese Zahlen veröffentlichte die Interparlamentarische Union IPU der Vereinten Nationen diese Woche. „Wir sehen, dass sich die Steigerung der parlamentarischen Beteiligung von Frauen verlangsamt“, sagt der IPU-Generalsekretär Martin Chungong zur aktuellen Lage und macht die Zahlen damit noch schlimmer, als sie sowieso schon sind.

Martin Chungong | Foto: Inter-Parliamentary Union

Da lohnt sich ein Blick auf den afrikanischen Kontinent. Ruanda macht schon seit Jahrzehnten vor, wie es richtig geht. Hier liegt der aktuelle Frauenanteil im Parlament bei starken 61 Prozent. Damit sind sie weltweit Spitzenreiter. Dicht gefolgt von Kuba (53) und Boliven (53). Und Überraschung: Viele arabische Länder holen derzeit auf und liegen jetzt schon vor Deutschland. „Aufgrund der Reformen, die dort in Folge des Arabischen Frühlings stattgefunden haben“, sagt der IPU-Chef liegen zum Beispiel die Vereinigten Arabischen Emirate mit 50 Prozent auf Platz 4. In Deutschland sitzen übrigens 31,2 Prozent Frauen im Bundestag. Da nehmen wir uns doch ein Beispiel an Ruanda und verändern unsere Welt, oder?

#GEKLICKT – LINK-TIPPS

Puzzeln gegen das Corona-Virus

Screenshot Foldit | Foto: Foldit

Die Überschrift klingt wirklich bescheuert, hat aber einen wissenschaftlichen Hintergrund: In einem Computerspiel müssen User*innen spezielle Rätsel lösen und damit Proteine bauen, die sich mit dem Corona-Virus verbinden. Weil Gamer*innen eventuell anders rätseln und puzzeln als Wissenschaftler*innen, sollen so neue Lösungswege gefunden werden. Ob’s klappt? Perspective Daily (Paid), ComputerBild

Essen von alter Matratze

Foto: University of Sheffield

Klingt erst einmal ganz schön ekelig: In einem jordanischen Flüchtlingscamp ist es gelungen, Gemüse auf alten Matratzen zu züchten. Aber, die neue Methode braucht dabei 70 bis 80 Prozent weniger Wasser und funktioniert auch ohne Erde. Noch vor drei Jahren wuchsen in dem Camp keine Pflanzen, denn der Boden ist nährstoffarm und salzig. Jetzt gibt es wieder Frisches auf den Teller. Süddeutsche Zeitung

HIV geheilt

Foto: flickr | Dennis Skley

Während sich alle um Corona Sorge machen, ging diese Nachricht fast unter: In London konnte eine HIV infizierte Person geheilt werden. Es ist schon das zweite Mal, dass ein solcher Versuch funktioniert. Die Behandlung ist zwar hochriskant, könnte aber für die Zukunft Wege aufzeigen, wie man die HI-Viren bekämpfen kann. Welt

#NICHT GENUG?

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