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Viele Geschichte. 1 Tag.

Ich weiß nicht wo ich hinschauen soll

Mein Tag hat 24 Stunden. Morgens Kritik an der deutschen Bundesregierung dafür, dass sie keine Ehe für homosexuelle Paare möchte. Trifft mich persönlich und verändert meinen Tag.

Mein Tag hat 1.440 Minuten. Mittags sehe ich eine Dokumentation zum Islam und denke drüber nach. Vieles ist gut, ein paar Probleme erkennt man aber auch. Katholisch, Islam, etc. – so viele Religionen mit Problemen und immer wieder denke ich über mein Glück nach, mich dagegen entschieden zu haben.

Mein Tag hat 86.400 Sekunden. Abends lese ich im Internet. Ich lese das Wort Giftgas und Syrien. Ich denke an Freunde. Ich sehe Kinder. Ich bekomme ein ungutes Gefühl. Es ist so weit weg und betrifft mich im Inneren doch so sehr.

Mein Tag ist ein kleines X-Element meines Lebens. Viele wünschen sich mehr positive Nachrichten und ich würde mich auch darüber freuen. Aber was bringt es mir? Ich könnte mich dann viel besser verschließen. Verschließen vor Problemen, die vielleicht nicht mich, aber Menschen auf dieser Welt haben. Constructive Journalism (wie wir es wichtig klingend nennen) ist ein schöner Begriff. Er ist wichtig, gute Nachrichten sind wichtig. Aber wir dürfen nicht vergessen, woran wir arbeiten müssen. Es gibt noch viel zu tun. Ärmel hochkrempeln und los geht’s: Die nächsten 86.400 Sekunden.

Es folgen 1.440 Minuten, dann 24 Stunden. Am Ende sind wir bei 365 Tagen und vielen Jahren. Mein Leben hat noch viel Zeit. Zeit für gute Nachrichten und Zeit auch in der Zukunft anzupacken und unsere Gesellschaft positiv zu verändern.



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